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Wenn Therapien in's Stocken geraten...
Gestalt-phänomenologisches Familien und Systemstellen, Anteilsarbeit
1-jährige Weiterbildung (Gestalt-Baustein 4. Jahr)
Beim Familienstellen betreten wir einen Raum, in dem wir der Schöpfungskraft begegnen können, wie sie in zwischenmenschlichen Beziehungen wirkt. Das bedarf einer entsprechenden Haltung. Gerade im Einzelsetting können unsere Klient:innen durch die Arbeit mit Platzhaltern oder Figuren sowohl Zugehörigkeit erfahren als auch eigene Wirkmächtigkeit und Kompetenz - die Grundvoraussetzungen für ein "gelingendes Leben" (K. Martin) und damit für erfolgreiche Therapie.
Unser inneres Familienbild bestimmt darüber, wie wir diese Beziehungen leben, wie wir handeln, wie wir uns fühlen. Das innere Bild wirkt in einer eigenen Dynamik, die uns ratlos vor Situationen stehen lässt, in denen wir mit unerklärlichen Verhaltensweisen, Partner-, Eheproblemen oder Krankheiten konfrontiert werden. Gründe dieser Beziehungsstörungen können damit zu tun haben, dass wir unbewusst in das Schicksal eines anderen Familienmitgliedes verstrickt sind oder dass wir in uns eigene Wesensanteile ausgrenzen. Hier ist insbesondere in der Einzeltherapie die sogen. Anteilsarbeit ein hilfreiches Vorgehen - eine spezifische Aufstellungsarbeit mit eigenen therapeutischen Gesetzen.
Für all das ein feines Gesprür zu entwickeln und entsprechend Not-wendige Interventionen aus dem Augenblick heraus zu entwickeln, will diese Kurzzeitfortbildung bieten. Dabei sind praktizierende Psychotherapeuten und Coaches ebenso willkommen, wie Absolventen unserer Basisausbildung in Gestalt-Beratung, die sich für dieses reiche Therapie-Feld weiter professionailsieren wollen. Die Fortbildung wird als "Gestaltbaustein 4. Jahr" innerhalb unserer Ausbildungsrichtlinien zum "Gestalttherapeuten DVG" anerkannt.
Zusätzlich zu den 6 Präsenzseminaren werden Peergruppen gebildet, die sich zwischen den Seminaren für gemeinsames Üben verabreden. Die vorherige Teilnahme am Seminar Familienaufstellung vom 3. und 4.4.2026 kann ein guter Einstieg in das Verfahren und die anschließend beginnende Fortbildung sein.
Teilnahmevoraussetzung:
Abgeschlossene Basisausbildung in einem humanistischen Psychotherapieverfahren; umfangreiche Selbsterfahrung oder eigene Praxis; Bereitschaft sich mit der eigenen Psychodynamik zu befassen und seine Körperwahrnehmung zu schulen; mind. 30 Jahre alt;
Beginn am 8.-10.5.2026
Gebühr:
Mit der Anmeldung € 250,-. Anschl. 10 Raten à € 250,- (für Teilnehmer*innen aus der Schweiz € 340,- (zahlbar ab 1.4.2026.)
Leitung:
Christopher Tarnow M.A.
Infos zur Ausbildung
Anmeldung zur Fortbildung
Organisatiorische Hinweise
Unsere Bankverbindung
IBAN: DE90 5085 2651 0035 0059 82
BIC: HELADEF1DE
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Sobald wir die Buchung der Seminargebühr erhalten haben, senden wir Ihnen eine Anmeldebestätigung. (Sie können bis 4 Wochen vor dem ersten Seminartag von der Anmeldung zurücktreten – wir rück-überweisen Ihre Gebühr abzügl. € 50 Storno. Spätere Abmeldungen sind nur möglich, wenn Sie eine geeignete Ersatzperson benennen oder andere Personen von der Warteliste nachrücken können. Bei Seminaren im Ausland ist eine Abmeldung grundsätzlich nur über Ihre Ersatzperson möglich.)
Kurz vor Seminarbeginn versenden wir Teilnehmerlisten, um Fahrgemeinschaften zu bilden. Alle Sommerseminare der Basisausbildung sind als Bildungsurlaub anerkannt. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Bildungsurlaub hierfür oder für andere Veranstaltungen beantragen wollen.
Die Mittagspausen aller Seminare sind lang genug, um in den umliegenden Ortschaften essen zu gehen, bzw. Mitgebrachtes im Institut zu verzehren. Tee und Kaffee stehen zur Verfügung.
Nicht vergessen: bequeme Schuhe für die schönen Spazier- und Wanderwege rund um den Eichgrund. Und im Sommer evt. Badesachen für das nahe gelegene Freibad und Trommeln oder Gitarre für den Abend am Feuerplatz…!